
Als vor über 50 Jahren der erste Besitzer eines VW-Busses auf die Idee kam, eine Matratze in den Laderaum seines Bullis zu werfen und ins Blaue draufloszufahren, wurde eine völlig neue Art des Reisens geboren.
Eine Art zu reisen, die nicht mit der Philosophie der Besitzer großer Wohnmobile oder gar Caravans vergleichbar ist.
Bulli-Fahrer trifft man selten auf den überlaufenen Campingplätzen an der oberen Adria oder in den Touristenorten an den Kärntner Seen. Ihr Revier ist das touristisch wenig erschlossene Hinterland. Aufgrund der Wendigkeit der Bullis begegnet man ihnen selbst auf Schotterpisten am griechischen Festland oder auf einsamen Bergstraßen. Wo ein Bulli ist, ist auch ein Weg, und der Weg ist ja bekanntlich das Ziel.
Natürlich richtet sich diese Website nicht nur an Besitzer und Fahrer des eigentlichen "Ur-Bullis", des VW Typ 2 der Modelljahre 1950 - 1967. Längst haben auf den Straßen dieser Welt die VW-Busse späterer Generationen, aber auch andere Fabrikate ihr Erbe angetreten.
"Bulli-Fahren" bezieht sich nicht nur auf das Fahren eines alten VW-Busses, sondern auf eine Lebenseinstellung.
Mein besonderer Dank geht an dieser Stelle an Mandi, Heinz, Red, Psycho, Arnold, Edgar, Etienne und Merki, die mich darin bestärkt haben, daß diese Philosophie die richtige ist.