
Wir sind unserem Bulli untreu geworden! Aber diesmal - um dem Winter zu entfliehen - stehen die beiden Inseln Teneriffa und La Gomera auf unserem Programm. Und dorthin wäre es wohl mit Auto und Fähre doch etwas zu weit...
So haben wir in "letzter Minute" einen Flug mit Lauda Air gebucht - Martins erster Flug! Als wir von zuhause aufbrechen, hat es -5° C, und wir haben Verspätung, weil erst die Tragflächen enteist werden müssen. Im Flugzeug erfahren wir, daß es zur Zeit in Teneriffa laut Wetterbericht 23° C hat.
Wir haben herrliches Flugwetter. Über Klagenfurt, Mailand, Monaco und Barcelona verläuft die Flugstrecke nach Gibraltar, das zum Greifen nahe vor unseren Fenstern vorbeizieht.

Dann geht es über Afrika weiter nach Teneriffa, wo wir nach insgesamt etwa vier Stunden Flug auf dem Aeropuerto Tenerife Sur Reina Sofia landen.

Schon in der Ankunftshalle bekommen wir beim Schalter das von Wien aus bereits reservierte Mietauto (inklusive Kindersitz), und schon kann es losgehen.

Gepäck und warme Kleidung werden im Kofferraum verstaut, dann machen wir uns auf den Weg zur Fähre, die uns von Los Christianos auf Teneriffa hinüber nach San Sebastián de la Gomera bringen wird.

Gleich zu Beginn unserer Reise erleben wir dabei eine absolut positive Überraschung: Der Benzinpreis liegt hier weit unter dem von zuhause gewohnten; in Verbindung mit dem knapp 5 Liter verbrauchenden Citroën Saxo bedeutet das, daß der Kostenfaktor "Treibstoff" in diesem Urlaub weit niedriger ausfällt als erwartet.

Von San Sebastián schraubt sich die kurvenreiche Straße endlos die Berge hinauf, bis wir einen der höchstgelegenen Orte Gomeras, das Dorf Chipude, erreichen, wo wir uns im Hotel ein Zimmer nehmen: Mit direktem Blick auf die Fortaleza, den mächtigen Tafelberg, der eines der "Wahrzeichen" der Insel darstellt.
