Venedig-Runde 2002: Istrien.

8.Tag (Dienstag, 30.7.2002) km. 92225

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Heute haben wir die längste Etappe unserer Reise vor uns: Wir fahren über Latisana und Monfalcone, umrunden den Golf von Triest und fahren über Koper und Kastel nach Umag, oder - genau gesagt - nach Lovrecica, wo wir den Campingplatz "Ladin Gaj" aufsuchen..

9.Tag (Mittwoch, 31.7.2002) - km. 92424


Wir verbringen einen angenehmen Ruhetag am Campingplatz, mit Baden, Schnorcheln und auf dem Kinderspielplatz des Campingplatzes. Am Abend besuchen wir eine der hiesigen Strandtavernen, bevor wir uns in den Bus zum Schlafen zurückziehen. In der Nacht gibt es dann eines der schlimmsten und heftigsten Gewitter, das wir seit langem erlebt haben. Da sind wir wieder einmal sehr froh, daß wir in einem Bus und nicht in einem Zelt übernachten müssen.

10.Tag (Donnerstag, 1.8.2002) - km. 92424

Nach dem Frühstück fahren wir weiter nach Porec, wo es aber so überfüllt mit Touristen ist, daß wir nicht einmal mehr einen Parkplatz finden. Daraufhin wenden wir uns in Landesinnere, um den sehenswerten Ort Pazin zu besichtigen.

Pazin liegt malerisch am Rande einer tiefen Schlucht, wo ein Fluß in einer Karsthöhle verschwindet. Wir besichtigen das Schloß im Zentrum des Ortes, das heute ein Museum beherbergt.

Bei einem Rundgang durch die mittelalterlichen Gemäuer gibt es viel Interessantes aus der Geschichte von Istrien zu entdecken. Auch das alte Verlies mit seinen hier ausgestellten Prangern ist sehr interessant.

Auch Martin zeigt sich da sehr interessiert...

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Weiter geht es nun über Krsan und Vinez nach Labin, einer ebenfalls sehr hübschen, mittelalterlichen Stadt auf einem Hügel hoch über dem Meer.

In den Kellergewölben des Stadtmuseums hat man - Labin ist eine alte Bergwerksstadt - eine Art Miniatur-Schaubergwerk eingerichtet.

Immer wieder stößt man in den alten Gassen der Stadt auch wieder auf untrügliche Hinweise dafür, daß diese Gegend einst von den Venezianern beherrscht wurde.

Nach der Stadtbesichtigung fahren wir hinunter nach Rabac, den einstigen Fischerhafen von Labin, der in den Siebzigerjahren des vorigen Jahrhunderts zu einem Touristenkaff mit riesigen Beton-Hotelklötzen ausgebaut wurde, dadurch aber sicher viel von dem Charme verloren hat, den er einst gehabt haben mag.

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